Kaffee trinken und dabei Gutes tun? Ein Sozialprojekt, ganz nach meinem Gusto: Beim Kauf einer Starbucks Kaffeepackung mit Kaffee aus Ruanda oder Kenia gehen 65 Rappen an das Projekt „Send a cow“. Dabei werden Kleinbauern in Ruanda unterstützt, indem sie eine Kuh bekommen und sich damit ihren Lebensunterhalt finanzieren können.

Doch von Anfang an. Starbucks hat uns eingeladen, mehr über das Projekt „Send a cow“ zu erfahren. Im Starbucks Stauffacher erfuhren wir von Nadine, die seit vielen Jahren für Starbucks arbeitet, über ihren Aufenthalt in Ruanda. Kürzlich besuchten sie mit anderen Starbucks Mitarbeitenden aus der ganzen Welt die Kleinbauern, die von Starbucks in Ostfrika unterstützt werden.

Bereits am Flughafen wurde es spannend, da der Import von Plastik (Plastiktüten) nach Ruanda verboten ist und das ganze Gepäck untersucht wurde. In der Woche besuchten sie die Kleinbauern, sahen sich die Kaffeeproduktion an und waren in den Fabriken, wo der Kaffee hergestellt wurde. Wir erfuhren, dass natürlich nicht nur eine Kuh gespendet wird, sondern dass auch ganz viele andere Faktoren daran hängen. Die Kleinbauern werden drei Jahre lang unterstützt mit Know-how und Schulungen. Sie müssen wissen, wie sie die Kuh ernähren können und wie dann die Kälber an weitere Familien übergeben werden können. Schliesslich sollen auch immer mehr Kleinbauern davon profitieren können, damit sie nicht in die Slums der Grossstädte abwandern. Zur Kuh dazu gibt es auch die entsprechende Infrastruktur, damit das Land bewässert werden kann und das ganze Jahr über Futter vorhanden ist. Die Bauern können die Milch der Kühe auf dem Markt verkaufen und haben so eine finanzielle Einnahmequelle.

Nachdem Nadine uns das Projekt vorgestellt hat, hatten wir noch viele weitere Fragen. Nadine würde gerne wieder nach Ruanda reisen und sehen, welche Fortschritte das Projekt macht und wie sich die Region weiterentwickelt. Das Land erlebte vor 20 Jahren einen Krieg (Genozid), und viele Frauen sind heute Witwen oder wurden vergewaltigt und misshandelt. Zusammen mit Starbucks möchte man diesen Frauen helfen, dass sie wieder auf eigenen Beinen stehen können, gemeinsam, in einer Gruppe.

Erfreulicherweise kann man aber auch sagen, dass die Frauen sehr viel Power haben und die Wirtschaft boomt wie kaum woanders (diesen Artikel hatte ich bereits in der Annabelle gelesen und sogar in meiner Masterarbeit eingebaut).

Wenn ihr das Projekt auch gerne unterstützen wollt, dann könnt ihr entweder hier direkt spenden oder aber beim Starbucks nach den Kaffeebohnen fragen.

-> Hier spenden

Eure
Justi

Das in der Mitte ist eine Schürze, die Frauen in den Frauenhäusern in Ruanda herstellen.

 

Fotogalerie – Nadines Fotos

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Diese Produkte waren im Goodiebag enthalten. Der pinke Becher ist cool, da kann man auch Tee aufbereiten, da es ein integriertes Sieb hat. Ich selbst schaue immer, dass ich einen Becher dabei habe, wenn ich unterwegs bin, damit ich keine Pappbecher nehmen muss.

Passt zum Post: Dieses Bild hat meine Tochter vor 1 oder 2 Jahren gemalt.

Vielen Dank an Starbucks, v.a. Nadine & Grayling für die Einladung und das Goodiebag