Wenn man eine Beauty-Bloggerin zur Frau hat, kommt man ja auch als Mann nicht um das eine oder andere Beauty-Thema herum. Dennoch habe ich über die Jahre keinen wirklichen Lieblings-Brand entdeckt, der mich besonders stark ansprechen würde. Bis – ja bis ich dann auch noch auf einem anderen Weg mit dem Brand sebamed in Kontakt gekommen bin.

Mit den Studierenden der Vertiefungsrichtung Marketing besuchen wir seit einigen Jahren für vier Tage einen Universitätskollegen von der Uni in Mainz. Die Studierenden haben dort dann drei Tage „normalen“ Unterricht, an einem Tag besuchen wir mit ihnen zwei Firmen in der Umgebung von Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt. Und so waren wir dann in den letzten vier Jahren auch schon zweimal zu Gast bei sebamed. Die Firma ist ein klassisches Familienunternehmen, der Firmengründer ist erst letztes Jahr mit über 90 Jahren verstorben. Sebamed hat den Firmensitz in Bad Salzig, einem kleinen Ort direkt am Rhein, und irgendwie ist das nicht gerade der Hotspot, wo man vermuten würde, dass Mitarbeitende sehr lange bleiben. Ein Irrtum: Wenn ich mich richtig erinnere, liegt die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit bei 14 Jahren – in der heutigen Zeit wohl eher eine Ausnahme.

Bevor ich das Unternehmen besser kennenlernen durfte, waren die Produkte eher etwas für Menschen, die „solche“ Produkte brauchen. Die vielleicht „normale“ Produkte nicht vertragen. Wenn man sich ein wenig mit der Materie auseinandersetzt, sieht die Sache aber schnell anders aus. Es ist ja durchaus eine Überlegung wert, dass man sich mit vielen klassischen Reinigungsprodukten den körpereigenen Säureschutzmantel zerstört. Nach dem Duschen oder dem Händewaschen dauert es Stunden, bis die Haut diesen wieder aufgebaut hat. Warum also nicht pH-neutrale Produkte benutzen, die den natürlichen Schutz gar nicht erst angreifen?

Die Geschichte der pH-neutralen Produkte begann mit einem „Waschstück“, einem Stück Seife. Dieses Kernprodukt gibt es immer noch, allerdings ist die Produktpalette über die Jahre sehr viel grösser geworden. Es gibt Duschgels und Shampoos, und seit einigen Jahren auch immer wieder „limited editions“, die nur für eine begrenzte Zeit verfügbar sind. Und das auch sicher dazu beigetragen, dass die Produkte in der Wahrnehmung von immer mehr Menschen aus der „Medizinecke“ herausgekommen sind. Man kann sebamed-Produkte durchaus wegen des Dufts mögen, und die hautschonende Wirkungsweise ist ein angenehmer Begleiteffekt.

Und so ist es dann auch bei mir gekommen: Seit mehr als drei Jahren benutze ich jetzt fast ausschliesslich die Produkte von sebamed in der Dusche für Haut und Haare. Und unterwegs sind immer kleine Reisegrössen mit dabei.

Vorstellung von Sebamed durch Hr. Klüwer (Marketingleiter)

Ein „Care-Paket“ für die Studierenden beim Firmenbesuch