Die Stillvolle Alternative zu Prosecco und Champagner

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Mit Rimuss stossed alli aa!

Mit Rimuss stossed alli aa!, Wer kennt dieses Motto nicht schon aus seiner Kindheit? Schon meine Eltern haben für uns früher Rimuss gekauft – heute kaufen sie es für die Enkelkinder zu Silvester.  Ich wusste gar nicht, dass Rimuss in „meiner Ecke“ produziert wird. Ich wohne im Zürcher Unterland, die riesigen Weinberge von Hallau liegen im Kanton Schaffhausen, also nur ca. 20 Autominuten von mir entfernt

MEIN VIDEO  & IMPRESSIONEN

Schaut euch doch am besten das Video an, welches ich gemacht habe. Hier sieht man leider nicht, wie viele unterschiedliche Sorten Getränke aus der Weinkellerei Rahm kommen – aber ja, es sind ziemlich viele!

Blogger-Event

Mit anderen Coolbrandz-Bloggern wurde ich von Rimuss zu einer Führung eingeladen. Angestossen wurde zuerst mit einem Rimuss Secco. Vom Geschmack her war ich mir nicht sicher, ob ich jetzt ein Getränk mit oder ohne Alkohol erhalten habe. Dann wurde ich aufgeklärt: Da ist kein Alkohol drinnen, aber ja, es schmeckt wie Sekt.
Ich trinke gerne mal Alkohol, jedoch erst am Abend. Davor sprechen mich Getränke mit Promille irgendwie nicht an. Ansonsten habe ich oft „das Problem“, dass ich Bier und Rotwein nicht mag und Weisswein je nach Sorte nicht immer vertrage. Also im Sinne von, dass mir sehr, SEHR heiss wird und dies nicht wirklich angenehm ist an Partys, da ich keinen Ventilator an mir anbringen kann. Deshalb vergnüge ich mich dann mit Wasser, da mir O-Saft zu sauer ist. Lustig, lustig tralalalalala. Wodka ist ja nicht immer da…
Wie froh wäre ich schon in manchen Situationen gewesen, wenn Rimuss im Angebot gewesen wäre.

Also ich werde das in Zukunft berücksichtigen und Rimuss Secco für die Personen anbieten, die mit dem Auto unterwegs sind oder keinen Alkohol trinken wollen / dürfen. Das wird eine sehr noble Geste von mir sein 🙂

Aber zurück zum Event, an dem auch Kinder willkommen waren: Söhnchen hat einen Prosecco erhalten und diesen praktisch in einem Zug runtergekippt, so sehr hat es ihm geschmeckt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde uns ein Video über Rimuss und die Entstehungsgeschichte gezeigt.

Die Geschichte

„1945 produziert Jakob Rahm erstmals im Kleinverfahren 3000 Liter alkoholfreien Traubensaft aus Hallauer Trauben. Diese vertreibt er unter seiner Firma, der J. Rahm-Huber, Weinbau, Hallau. Eine westschweizer Versuchsanstalt schlägt 1954 der Branche vor, sich doch an die Herstellung eines prickelnd-schäumenden Edeltraubensafts zu wagen. Vater Rahm ist skeptisch, doch Sohn Emil stellt sich der Herausforderung. Nach einigem «Pröbeln» ist er noch im gleichen Jahr erfolgreich, der erste prickelnde, alkoholfreie «Sekt» ist geboren. Das neuartige Erzeugnis wird daraufhin an der Olma 1954 unter dem Namen «Ramouss» (Rahm-Mousseux) zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Noch vor Weihnachten muss das Produkt jedoch wegen einer ähnlich klingenden Marke in «Rimuss» umbenannt werden.

Weil dem Kleinunternehmen nach der Einführungskampagne verboten wird, einen Vergleich mit Champagner herzustellen, bezieht der Familienbetrieb 1955 Asti-Moscato-Traubensaft, um mit dem bekannten Prestigenamen «Asti» werben zu können. Der bisherige Rimuss wird zur Unterscheidung mit der Bezeichnung «Party» ergänzt.
1963 entsteht das erste Kellereigebäudes des Unternehmens am Dorfausgang von Hallau nach der Konzeption von Robert Rahm.“
-> mehr zur Geschichte von Rimuss

Im Anschluss hat uns die Enkelin des Firmengründers zur Besichtigung mitgenommen und uns die Firma gezeigt, in der heute 45 Mitarbeitende arbeiten.

Nach der Führung gab’s ein Apéro und verschiedene Getränke zum testen. So auch den Frizz Spumente Pesca mit 10% Alkohol – für alle, die eben doch gerne was mit Promille wünschen.

Es war ein sehr interessanter Tag mit vielen Eindrücken. Auch Söhnchen hat es in vollen Zügen genossen und war so glücklich, dass er zwei Flaschen vom Globi-Schampus mitbekommen hat. Eine Flasche hat er ganz stolz seiner grossen Schwester serviert (und später darüber verwaltet), die andere hat er zum degustieren mit in den Kindergarten mitgenommen. Dazu hat er eine kurze Präsi gehalten: Er ist grad auf dem Trip, dass er gerne präsentiert, so wie es Johnny Depp alias Willi Wonka im Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ gemacht hat mit seinen Präsentationskarten, als er die Kinder in seiner Fabrik begrüsst hat. Hoffen wir, dass das so bleibt. Freiwillig und gerne zu präsentieren ist halt schon eine Gabe. Er hat sich auch schon seit langem ein Mikrofon gewünscht, welches er jetzt (mit kleinem Verstärker)zu Weihnachten erhalten hat. Jetzt gibt es dafür tägliche Solo-Auftritte….

Der Kleine wollte dann am liebsten gleiche eine Kartonschachtel voll mit Globi-Sekt, da auf der Verpackung ein Leiterlispiel war. Mein Mann und er haben sich dann beim Coop einigen können, dass es nur eine Falsche gibt. Seit der Führung, wie man sieht, hat Rimuss einen neuen Mega-Fan. Er wird seinen Kindern und Enkelkindern garantiert auch Rimuss servieren – auch weiss er schon, wo die Flaschen beim Coop stehen.

Vielen Dank an die liebe Eileen von Coolbrandz und Rimuss für die Einladung.


Hier gibt’s noch wunderschöne Fotos vom Fotografen

Reportage_022_Rimuss-Fruité

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