Surface Book statt Malblock?

Diese Woche hatte Microsoft zum „Surface Book“ Event geladen. Das Event fand im Kunstwarenhaus in Zürich statt. Noch bevor das Produkt in der Schweiz erhältlich ist, durften wir es auf Herz und Nieren testen.

OK, auf Herz und Nieren werde ich es zu Hause testen. Hierzu muss ich mich aber noch etwas gedulden bis das Gerät im Umlauf ist. Auch werde ich es meiner Tochter (13) zeigen: Sie ist ein Supertalent in den Bereichen „Zeichnen“ (hier ihr Stil) und „Schreiben“ (diese Geschichte hat sie in etwa 15 Minuten geschrieben). Sollte sie die Gymi-Probezeit bestehen, wünscht sie sich spezielle Stifte von Copic. Da kam mir die Idee, dass sie statt den Stiften, ja auch ein Surface Book erhalten könnte, um Kunstwerke zu malen. Ich versuche sie ja eh davon zu begeistern, dass sie ein Kinderbuch machen sollte. Da gibt es so Möglichkeiten bei Amazon, dass das Buch nur auf Bestellung gedruckt wird und somit keine grossen Kosten anfallen für die Herstellung.

Wenn die Bilder dann direkt auf dem Gerät gezeichnet wurden, muss man diese nicht mehr einscannen und bearbeiten. Vielleicht wird meine Tochter ja eine digitale Künstlerin – wer weiss, bei ihrem Talent könnte sie später sicher auch Game Designerin werden oder ähnliches.

Generell sollte man sich heute gut überlegen, welche Ausbildung heutzutage noch Sinn macht: Durch die Digitalisierung werden immer mehr Jobs abgeschafft und statt dessen Maschinen oder Roboter eingesetzt. Das sieht man bereits heute stark im Verkauf. Zukunft haben Jobs, in denen man zB Roboter entwickelt/herstellt (Robotics), aber auch Stellen, bei denen es den Menschen braucht, zB Ärzte, Psychologen oder Anwälte. Mir die Haare von einem Roboter schneiden zu lassen, würde ich glaub auch nicht zwingend – wobei es mein Coiffeur auch grad ziemlich verbockt hat (der Beweis).

Besonders gefallen haben mir bereits folgende Sachen am Surface Book:

  • Das Clipboard hat die Grösse A4 uns ist somit ideal, um zu zeichnen oder generell um darauf Grafiken zu erstellen, wie zum Beispiel einen Prozess
  • Das Gerät passt ins Handtäschli
  • Mit dem Stift kann man von Hand Quadrate oder Kreise zeichnen – das Gekritzle wird automatisch in eine schöne Form umgewandelt (siehe im ersten Video)
  • Das Gerät ist extrem stark: Gleichzeitig in einem Grafikprogramm arbeiten und ein Video schauen? Kein Problem (bei meinem Standard-MacBook muss ich schön immer warten, bis die Grafiken reduziert sind, bevor ich überhaupt was anderes machen kann)
  • Eine megacoole App ist FreshPaint – also damit werde auch ich mich richtig austoben, wenn ich das Testgerät bekomme (war ja auch eine von zwei Mädels, die im Gymi freiwillig in die Handarbeit gingen, obwohl es nicht mehr obligatorisch war)

Facts:

  • 13,5 Zoll PixelSense-Touchscreen-Display
  • Intel Core i5 oder i7 der 6. Generation
  • Surface-Stift im Lieferumfang enthalten
  • Windows 10 Pro
  • Mindestens: 128 GB / Intel Core i5 – 8 GB
  • Maximal: 512 GB / Intel Core i7 – 16 GB / dGPU

-> Hier findet ihr weitere Infos zum Surface Book

Das Event fand im Zürcher Kunstwarenhaus statt – einer wunderschönen Location voller Kunst. Da musste man dann aufpassen, dass man aus lauter Gewohnheit nicht das Getränk auf das stehende Kunstobjekt neben sich gestellt hat während der Präsentation.

Über die Kunstwerke werde ich nicht schreiben – die müsst ihr auf euch wirken lassen. Hierfür habe ich viele Bilder in diesen Post integriert. Oben sind Fotos von mir von der Präsi, weiter unten Bilder von Valeria von Littlecity.ch, die an diesem Tag auch für die Fotoaufnahmen zuständig war. Valeria fotografiert seit ihrem 15. Lebensjahr. Da kann man einfach nur sagen: Kompliment!

Weitere Infos zum Gerät bekommt ihr in den beiden Videos oben. Eins ist von mir, eins von Microsoft.


Die nachfolgenden Fotos sind von Valeria von littlecity.ch

Es hat mich auch sehr gefreut, Leute nach mehreren Jahren wieder zu treffen, so wie Marc Bodmer, mit dem ich sogar zusammen an der Studie „Videogames und Medienkompetenz“ im Jahr 2009 an der ZHAW gearbeitet hatte.
Aber auch Crytal, Isabel, Adi & Valeria oder die netten Mitarbeitenden von Microsoft. Vielen Dank euch für die Einladung.