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Ob ich ein Zahnaufhellungsset ausprobieren möchte, stand im Mail. Im ersten Moment wusste ich nicht, ob ich das wirklich machen will. Ich war vor längerer Zeit beim Zahnarzt und habe gefragt, ob sie mir Bleaching anbieten könnten. Klar, aber ich soll mir keine Illusionen machen – viel heller werden sie nicht, da meine Zähne von Natur aus nicht diesen schönen Weisston haben und somit auch nicht so werden können. Aber ja, etwas heller würden sie natürlich werden. Ich hab‘ dann dankend verzichtet.

Die Vorbereitung

Nach einer kurzen Bedenkpause dachte ich, „warum eigentlich nicht“ und habe zugesagt. Im Anschluss habe ich dann noch mit der verantwortlichen Dame bei GlamWhite telefoniert, die mir auch hier gesagt hat, dass ich nicht mit einem Wunder rechnen soll – also schneeweisse Beisserchen wird es nicht geben. Das Beste wäre, wenn ich den Test nach einem Termin bei der Dentalhygiene machen würde. Bis ich da Zeit hatte, vergingen mehrere Wochen. Dann war Weihnachten – und dann, im Januar hatte ich endlich mal die Ruhe und die Zeit, das Set zu testen. Zuvor habe ich aber nochmals bei der DH angerufen und gefragt, ob etwas gegen das Bleaching spricht. Das war nicht der Fall. Hätte man hervorstehende Zahnhälse oder so, dann wäre es glaub nicht OK gewesen.

An fünf aufeinanderfolgenden Tagen sollte man sich hierfür eine Stunde Zeit nehmen. Am letzen Tag sollte man 12-24 Stunden lang nichts essen oder trinken, was die Zähne verfärben kann. Deshalb habe ich die letzte „Ration“ an einem Abend gemacht, damit ich über Mittag meinen Kaffee trinken konnte.

Das Ergebnis

Im Set war eine Karte vorhanden, auf der man seine Zähne vor der ersten Behandlung und nach der letzten Behandlung „checken“ konnte. Das war zuerst mal nicht so einfach – ich rate dazu, diesen Check bei Tageslicht zu machen und nicht vor einer Lampe. Das kann sonst das ganze Ergebnis verfälschen. So viel sei gesagt: Auf der Karte gibt es 14 Stufen von schneeweiss bis …so das Gegenteil davon.

Eigentlich sind nur die letzten drei Stufen nicht ganz „so nice“  – der Rest ist OK. Ich war so am oberen Ende von OK. Jetzt aber: Nach der Behandlung war ich drei bzw. vier Stufen weiter unten (oben mehr als unten). Also nicht mehr OK, sondern nice! Ja, ich habe wirklich einen Unterschied gemerkt. Nicht nur auf der Karte, sondern auch im Spiegel. Da hat das Lächeln gleich viel mehr Spass gemacht. Mir ist aufgefallen, wie ich immer breit gegrinst habe, als jemand Fotos gemacht hat. Mit dem Ergebnis war ich wirklich superhappy. Ganz unten findet ihr ein Bild – da habe ich spontan ein Selfie auf dem Weg zum Zug gemacht. Dazu hatte ich noch eine neue Haarfarbe – ich muss sagen, doch, gefällt mir die Kombi aus weissen Zähnen und roten Haaren 🙂

Die GlamWhite Anwendung

  1. Am ersten Tag nehme man die Schienen und lege sie ins 80 Grad heisse Wasser. Dann legt man die Plastik-Schienen auf die Zähne und formt sie so, dass sie eng anliegen an der Frontseite. Das macht man einmal.
  2. Man nehme ein Vitamin E Stäbchen, knickt es und verteilt es auf das Zahnfleisch.
  3. Dann wird je 1ml des Gels auf die Zahn-Schienen so verteilt, dass das Gel an die Frontzähne kommt. Das Gel entnimmt man einer Spritze, die bereits vorbereitet ist – man sollte nur noch das grüne Frontstück anstecken.
  4. Der Gel-Überschuss wird mit einem Tuch abgewischt. Dann setzt man eine LED-Lampe in den Mund – diese strahlt blaues Licht an das Gel, so dass dieser besser wirkt.
  5. Eine Stunde bleibt das jetzt so. Ich rate dazu, ein kleines Schüsselchen neben sich zu stellen. Während der ersten Anwendung wurde mir zwischendurch leicht übel, weil ich mir das nicht gewohnt war. Ab der zweiten Anwendung war’s dann easy.
  6. Nach einer Stunde nimmt man die Schienen raus, tupft wieder Vitamin E auf das Zahnfleisch, putzt die Schienen und spült den Mund.
  7. Die Schienen werden dann in einen speziellen Behälter versorgt. In der folgenden Stunde sollte man nur Wasser trinken. Ausser am letzten Tag: Da soll 12-24 Stunden auf Sachen verzichten werden, die die Zähne färben könnten.
  8. So geht das dann fünf Tage. Nach der letzten Anwendung wird noch für 10 Minuten das Remineralisierungsgel aufgetragen. Das schmeckt immerhin noch fein. Dieses kann man dann alle paar Tage benutzen. Es reicht so für 5-6 Anwendungen
  9. Auch im Set inbegriffen ist ein Retuche-Stift.

Das war jetzt so die Kurz-Anleitung. Eine ausführliche Anleitung liegt dem Set bei.

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So lustig sieht man dann aus…

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Willst du mehr wissen? -> Auf der GlamWhite Page gibt’s noch viel mehr Infos. Aktuell kann man das Set für 119CHF hier kaufen.

Seit Montag habe ich auch einen Selfie-Kumpel. Er kommt jeden Nachmittag bei mir vorbei und ich weiss gar nicht, wem er gehört oder wie er heisst. Habe schon eine Mail an die Siedlung gemacht, aber ohne Erfolg. Werde ihn vermutlich mal zum Tierarzt mitnehmen und schauen, ob er einen Chip hat. Das ist ein richtig süsser Schmusekater. Sollte er niemandem gehören, würde ich ihn ja schon gerne adoptieren. Aber so wie der aussieht, glaube ich nicht wirklich dran.

Also, dann hätte ich jetzt auch meine Beisserchen „danach“ gezeigt. Und das Set. Dazu eine Katze. Das reicht für einen Post.

Eure
Justi

*Vielen Dank für das PR-Sample