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Es fing alles damit an, dass ich in meiner Gastbloggergruppe einen Event weitergeben wollte, in dem es um Hypnose und Abnehmen ging. Etwas, was überhaupt nicht zu meinem Blog  – bzw. zu meiner Person – passt. Daraus hat sich eine Diskussion entwickelt, die damit geendet hat, dass ich in meinem Blogger-Mailpostfach nach „Fitness“ gesucht habe. Dies, weil meine Blogger-Kollegin und ich der Meinung waren, dass wir gerne zusammen Fitness machen könnten und ich somit neugierig war, ob ich zu diesem Thema schon angeschrieben worden bin (Sportthemen sind sonst nicht meins).

Gefunden habe ich eine Einladung zu Bionic – die Testphase war zwar schon vorbei, trotzdem liess es sich einrichten, dass wir ein Probetraining erhalten haben. Ganz einfach war es nicht, da die Bionic Studios ziemlich ausgebucht waren.

Doch was ist Bionic?
Man trainiert 20 Minuten und hat Trainingseffekte, wie nach drei 90-Minuten-Trainings. Es stärkt die Muskulatur, minimiert Rückenschmerzen und lässt das Körperfett schmelzen. Dies alles ist möglich dank der Elektromuskelstimulation-Trainingsmethode, kurz genannt EMS.

So habe ich also mit Elisabeth von bestyears.ch direkt vor Ort abgemacht und mich dann in meinen Trainer geworfen. Wobei mir dann gleich gesagt wurde, dass es ein spezielles Outfit geben wird – unsere Gesichter sahen dann schon etwas weniger entspannt aus.

Das Outfit
Für Elisabeth gab es eine schwarze Hose und Oberteil. Für mich das Ganze in braun. Ich sah so was von unvorteilhaft darin aus, dass ich wirklich fast einen Lachanfall bekommen habe. Dann nahm der Personal Trainer Miki eine Weste und bestäubte sie mit Wasser. Im Anschluss wurden wird verkabelt und an den Strom angeschlossen. Arme, Bauch, Po, Rücken, Oberschenkel und Brustbein waren dann also vorbereitet, um stimuliert zu werden.

Das Training
Das Motto lautet: 4 Sekunden Bewegung – 4 Sekunden Pause. Während der 4 Sekunden läuft der Strom und stimuliert die angeschlossenen Körperpartien. Wie stark das jeweils sein soll, kann auf einem Gerät eingestellt werden. Möglich ist alles bis 100 – doch das ist dann was für die Superheros.
Angefangen haben wir mit sehr wenig Strom und einfachen Übungen. Das hat dann nur leicht im Körper gekribbelt. Dann hat Miki nach und nach aufgedreht. Für mich war das nicht so schlimm – nur in den Armen war das Gefühl sehr unangenehm. Da habe ich auch ohne Strom immer wieder dieses Kribbeln, welches ich überhaupt nicht mag. Beim Brauch konnte er so richtig aufdrehen – mein Bauchspeck hat wohl das meiste abbekommen. Da bin ich dann irgendwie bei 70 oder mehr gelandet.

Nach und nach wurde es dann auch immer schwerer, die Übungen auszuführen, da der Strom wie eine Gegenkraft gewirkt hat, gegen welche man ankämpfen musste. Bei einer Kniebeuge war ich dann wie erstarrt und bin nicht mehr hochgekommen und musste dann die 4 Sekunden abwarten, bis der Strom wieder weg war. Ich fand das natürlich superlustig, da es eine sehr spezielle Erfahrung war.
Nach 20 Minuten war’s dann auch schon vorbei. So schnell, dass ich es fast nicht mitbekommen habe.

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Personaltrainer Miki, Elisabeth Giovanoli (Bestyears.ch), Justyna Grund (Justibeauty.com & extra2style.me)

Fazit:
Ich hatte im Anschuss zwei Tage lang Muskelkater, insbesondere in den Beinen. Das Training muss also sehr effektiv gewesen sein. Und nein, es hat nicht wehgemacht oder so, was man eventuell denken könnte. Jeder geht so weit, wie er selbst will. Da ich nicht stopp gesagt habe (ausser bei den Armen), hatte Miki einfach immer weiter aufgedreht.

Da Bionic auch super gegen Rückenschmerzen sein soll, werde ich mich bald wieder in ein Studio begeben. Ich habe seit ein paar Tagen wieder verrückte Nackenschmerzen und müsste meine Muskulatur stärken, damit die wieder verschwinden. Zudem ist es ideal für berufstätige Mütter: Ich kann schnell in der Mittagspause hin, weil es wirklich kaum zeitintensiv ist. Zudem finde ich diese Sportart sehr amüsant und sehr effektiv.

Vielen Dank an Bionic, Miki und Contcept Communication, dass wir testen durften.
Wir sehen uns wieder 🙂


 

-> So hat Elisabeth Giovanoli von bestyears darüber berichtet

-> hier geht’s zur Homepage und zu weiteren Infos