Im Jura die Zeit vergessen

Was haben Tissot Uhren, ein Reka Feriendorf und Thömus e-Bikes gemeinsam?

Einen Ort, an dem alle zusammen ihre neue Partnerschaft pflegen. Konkret, im Reka Feriendorf im jurasischen Montfaucon. Ich war zwei Tage vor Ort und habe vieles erkundet und werde euch in diesem Beitrag darüber berichten. Das wird nicht einfach – ich habe so viele Impressionen in diesen zwei Tagen mitgenommen, dass ich stundenlang darüber schreiben könnte. Heute sitze ich vor dem Laptop und denke an den letzen Samstag zurück, wo ich so viel Spass im Jura hatte. Eigentlich würde ich gleich mein „Holiday on Bike“-Rucksäckli nehmen, die Familie einpacken und für’s Wochenende ins Jura fahren. Zeitlich ist das nicht möglich, aber das werde ich garantiert noch nachholen.

In Montfaucon kommen die Wilden, die ständig Action brauchen (so wie ich), aber auch diejenigen, die die Ruhe suchen, voll auf ihre Kosten. Familien mit Kids im Vor-Teenie-Alter werden das neue Rekadorf ebenfalls lieben. Sportliche Teenies können natürlich auch von den Bikes profitieren und auf Touren gehen. Es gibt Touren für jedes Niveau.

Doch wie kommt die Partnerschaft von Reka und Tissot zustande? 

«Tissot und Reka verbinden viele Gemeinsamkeiten: Während Tissot seit 160 Jahren Qualitätsuhren mit immer neuen Innovationen herstellt, ist Reka seit gut 75 Jahren Vorreiterin und Innovationstreiberin in Sachen Familienferien». Ebenfalls haben beide das Schweizer Kreuz im Logo. So, wurde uns gesagt, muss Plus (Plus als Symbol für Kreuz) und Plus zwingend ein grosses Plus ergeben.

Es sind also die Gemeinsamkeiten, die hier verbinden. Auch ist Reka die Nummer 1 für Familienferien und Tissot die Nummer 1 im Absatz traditioneller Schweizer Uhren. Es war ein bewusster Entscheid, mit Tissot zu kooperieren, dank ihnen wurde das Tourismusprojekt so überhaupt erst möglich.

In Montfaucon wurden 33 Wohnhäuser (Einfamilien – bzw. Zweifamilienhäuser) komplett renoviert. Der ökologischen Nachhaltigkeit wurde ebenfalls Rechnung getragen, da lokales Holz als Energielieferant eingesetzt wird. Entstanden ist so eine wunderschöne Anlage mit grosszügigen und modernen Häusern, in denen es nebst einer Küche auch ein Cheminée gibt. Eins meiner Highlights war der Minigolfplatz, auf dem auch der Tissot-Minigolf-Cup stattfindet und wo man eine Tissot Uhr gewinnen kann (bei 33 Wohnhäusern stehen die Chancen gut, die Uhr zu gewinnen).

Für Biker  – oder solche, die es werden wollen: Holiday on Bike mit Thömus

Dank der Partnerschaft mit Thömus – einem bekannten trendy Bikehändler aus Bern – werden Biketouren für Gross und Klein organisiert. Wir haben eine Tour mit den E-Mountainbikes durch die wunderschöne Gegend unternommen. In das E-Bike habe ich mich zwar nicht sofort, aber nach 15 Minuten verliebt. Es ist schon lange her, seit ich mit einem Velo gefahren bin. Zum Einkaufen ist es 5 Minuten zu Fuss, zur Arbeit fahre ich mit dem ÖV oder mit meinem Mann mit dem Auto mit. Er hingegen hat seit einem Jahr ein E-Bike und liebt es. Inzwischen fährt er auch von Eglisau nach Zürich mit dem Bike zur Arbeit (hier gibt’s einen Blogpost dazu).

Ich musste mich zuerst etwas an die Schaltung gewöhnen. Als ich dann alles ausprobiert hatte, konnte ich durchstarten. Wir fuhren Wiesen-Hänge runter, hautnah an chillenden Kühen vorbei und durch den Wald. Oft begegnet man auch Pferden – denn die Region ist die „Camargue“ der Schweiz. Auch Steinwege waren für die Bikes kein Problem. Im richtigen Gang fuhren die Bikes fast von selbst. Lustig wird es, wenn man beim runterfahren von Hügeln dann auch das Popöchen in die Höhe halten kann. Fast wie früher, als ich mit den Skieren über die Hügel gesprungen bin (ich habe es geliebt, schnell zu fahren und hoch zu springen).

Nach dieser Erfahrung habe ich mich entschieden, mir auch ein E-Mountainbike zu kaufen: Bei uns im Unterland gibt es viele Hügel, die man runterdüsen kann. Ich sage euch: Es macht einen Riesenspass.

Nach Halbtages- oder Ganztagestouren kann man sich im Wellness Bereich erholen.

Für diejenigen, die nach Ruhe suchen

Ob nach dem Biken oder nach der Arbeit – Wellness mögen wohl alle. Im Rekaferiendorf findet ihr eine Wellness-Oase mit einem breiten Angebot. Ich selbst habe mich am zweiten Tag für das Kulturangebot entschieden und kann somit nur aufzeigen, was alles angeboten wird. Besichtigt haben wir den Wellness Bereich und so gibt’s gleich ein paar Fotos dazu.

  • Finnische Sauna
  • Sanarium
  • Dampfbad
  • Whirlpool
  • Ruheraum
  • Programme mit WellnesstrainerInnen
  • Gymnastikraum

Wer sich verwöhnen lassen will, kann von diversen Massagen profitieren, welche nur 70CHF pro Stunde kosten:

  • Ganzkörpermassagen
  • Kindermassagen
  • Rücken- und Nackenmassagen
  • Breuss-Massagen
  • Fussreflexzonenmassagen
  • Massagen mit Ayurvedaölen
  • Hopi-Ohrkerzen
  • Aromabäder mit Sprudeldüsen und Hot-Stone-Massagen
  • Kosmetikbehandlungen

Für Familien

Die meisten von euch werden Reka wohl kennen. Auch ich selbst habe mit meinen Eltern als Kind Ferien bei Reka gemacht, allerdings oft im Ausland. Der Spielkoffer ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Der Unterschied hier ist, dass in der Schweiz Reka eigene Feriendörfer hat, im Ausland sich aber „einbucht“ und so einzelne Ferienwohnungen anbietet, die aber nicht Reka gehören.

Da das Feriendorf Reka gehört, konnte man hier auch eine grosse & innovative Veränderung lancieren. Im Rahmen der Renovation wurde drei Jahre lang mit Spiele-Entwicklern am Spielpark getüftelt – bis ein faszinierender Park entstand, welcher zum verweilen einlädt. Die vielen Uhrenspiele fanden sogar wir Grossen toll. Der Park weckt sogar wieder das Kind in dir…

Für Kids wird folgendes angeboten:

  • Kinderplanschbecken
  • Uhrenspielpark & Kinderspielplätze
  • Minigolfanlage „Tissot Cup“ -> da hätte ich am liebsten grad eine Runde gespielt
  • Gratis-Mietservice für Babyartikel
  • Kinderprogramm Rekalino (bis 16 Jahre)
  • Garten vor dem Haus

Hier wird das Thema Uhren gross geschrieben – was aus der Partnerschaft mit Tissot entstand. Das wichtigste Motto wohl ist, dass die Uhrzeit an den ganzen Uhren, die man im Spielpark sieht, nicht korrekt ist und von Kindern gesteuert wird. Es wird dann gegessen, wann man Hunger hat, ins Bett geht man, wenn man müde ist. Das ist etwas, was mir persönlich total gefällt, weil ich es am Wochenende zu Hause selbst so handhabe.
Wir essen zum Beispiel fast immer zwischen 16 und 18 Uhr Mittagessen, da wir nach dem Aufstehen ja eher brunchen. In Hotels ist es oft so, dass man sich den Wecker stellen muss, wenn man das Frühstück inklusive hat. Mich stresst so was eher, weil man den Tag nach den Frühstück richtet. Bei Reka wird kein Frühstück angeboten, aber es gibt ganz in der Nähe ein unglaublich charmantes Restaurant. Fünf Minuten zu Fuss, und man bekommt unter der Woche Gifpeli und Kaffee, am Sonntag dann einen grossen Brunch.

Ferien mit Pferden

Das war mir bisher nicht bekannt, aber das Jura ist das „Land der Pferde“. Hier gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, die Gegend mit dem Pferd zu erkunden. Ich selbst werde – u.a. wegen der Pferde – diesen Sommer in der Camargue verbringen. Jetzt, wo ich ich weiss, dass wir solche Möglichkeiten in der Schweiz haben, werde ich das bei der nächsten Möglichkeit selbst nutzen. Weitere Infos dazu.

Für Personen im Rollstuhl

Vier rollstuhlfähige Wohnungen gibt es in Montfaucon, somit sind auch Ferien mit gehbehinderten Menschen möglich. Vielleicht ist es die Oma oder der Opa? Dann kann man gemeinsam mit den Enkelkindern hier Ferien verbringen.

Für Kulturbegeisterte

Kulturbegeisterte kommen im Jura auch voll auf ihre Kosten. Jura ist das „Watch Valley“, eine sehr bekannte Uhrenregion. Wir selbst haben die Uhren-Industriestadt La Chaux-de-Fonds erkundet und gingen hier auf die Spuren der Vergangenheit. Hier gibt es drei Museen, die besichtigt werden können: Das Uhrenmuseum haben wir unsicher gemacht. Eine spannende Zeit, um hierher zu kommen, ist der 5. November – da findet eine Uhrenbörse statt.

Kulturbegeisterte können sich im Rekaferiendorf ein Programm aus Kultur-, Sport & Wellness zusammenstellen. Über La Chaux-de-Fonds werde ich einen separaten Artikel schreiben, da es hier den Rahmen sprengen würde.

Ferien im Winter

Das Jura ist soll für Langläufer ein Paradies sein (die würden schon alleine im Feriendorf genug Pisten finden ;)) . Aber es werden auch Schneeschuhtouren und Hundeschlittelfahrten angeboten. Ich hab’s jetzt nicht gelesen, aber schlitteln kann man auf dem Gelände sicher auch, da es ja nicht flach ist.

Fazit

Ich habe erst kürzlich den Master in Business Innovation gemacht (das Diplom werde ich demnächst erhalten). Aus dieser Sicht kann ich sagen, dass hier etwas wirklich Innovatives lanciert wurde und die Zeichen der Zeit erkannt worden sind. Statt sich nur auf das Luxussegment zu konzentrieren, sind Ferien so für (fast) alle bezahlbar, denn die Häuser kosten in der Woche je nach Typ nur 800-1600 CHF. Die Partnerschaft mit Tissot ist eine geniale Idee, denn mit Partnerschaften kann man viel kreativere Projekte lancieren, was auch hier absolut gelungen ist. So wird einem viel für wenig Geld geboten und das Preis/Leistungsverhältnis ist wirklich super. Wenn man nicht so gerne kocht oder die Küche putzt, kann man in die nahe gelegenen drei Restaurants gehen. Eins davon ist sogar ein Sternerestaurant.

Ich selbst möchte unbedingt mit meiner Familie für ein paar Tage nach Montfaucon: Der Kleine wird den Minigolf- & den Tissot Uhrenspielpark lieben. Die Teenie-Tochter kann eine Freundin mitnehmen und mit ihr chillen oder Mountainbiken gehen. Mein Mann wird sicher eine E-Biketour unternehmen. Ich würde wohl reiten und E-Bike fahren und von den Massagen profitieren. Und am Schluss bleibt dann noch genug Geld, um einen Einbauschrank im Schlafzimmer zu kaufen 🙂

François Thiébaud, Präsident Tissot: „Sowohl die Tissot- wie auch die Reka-Gründer waren Pioniere in ihrem Fach, getrieben vom gleichen Grundgedanken: es braucht für die Kundinnen und Kunden, speziell für Familien, beste Qualität zu erschwinglichen Preisen.“ 

Dies, würde ich jetzt sagen, ist absolut gelungen.

Vielen Dank an Tissot, Reka & Contcept Communication für die Einladung zur Pressereise und Pascal Krauthammer von furrerhugi für das Programm am zweiten Tag.

Eure
Justi