Wenn Bart, dann gepflegt - Gastbeitrag Aldo Gnocchi

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Männer haben ein Problem: Ihnen wachsen Haare im Gesicht und es gibt zwei Strategien, um damit klarzukommen.

Strategie 1:
Man(n) rasiert sich die Bartstoppeln täglich ab, was bei einigen Männern zu Hautirritationen führen und sehr unangenehm sein kann.

Strategie 2:
Man(n) lässt sich einen Bart wachsen.

Gerade die zweite Strategie scheint heutzutage bei immer mehr Männern grossen Anklang zu finden. Vom Hipster über den Anzugträger können heute alle Männer Bart tragen: Ob ein stoppeliger Dreitagebart oder einen ausgewachsenen Vollbart, alles ist salonfähig und verleiht gewissen Menschen die gewünschte Identität. Was wäre ein Hipster ohne Vollbart?

Hipster mit Bart

Quelle: http://bit.ly/Flickr_MonsieurTober

Stolzer Bartträger seit über 15 Jahren

Schon mit den ersten Stoppeln als Teenager wusste ich, dass ich ein Bartträger bin. Man sagte mir als Junge, dass der Bart schneller wachse, wenn man ihn regelmässig nassrasiere. Also fing ich an zu rasieren, damit mein Bart schön gedeihen konnte. Doch anstatt viel Bart bekam ich eher Hautirritationen.

Ich entschloss mich also für die zweite der beiden Bart-Strategien und rasierte meine Stoppeln nicht mehr so oft. Ein Bart braucht, je nach Veranlagung des Mannes, genügend Zeit, um sich zu entwickeln. Als mein Bart mit Mitte Zwanzig, ich war damals Student und wohnte mit meinen Freunden in einer WG, so richtig anfing dichter zu werden, haben wir bärtigen angefangen, unsere Bärte mit einer Tondeuse, also einem Haarschneider, zu trimmen. Das ging ganz gut damit, doch konnte man nicht sehr genau arbeiten, da die Schnittfläche viel zu breit war, um beispielsweise schöne Konturen damit zu schneiden.

Mein erster Bartschneider

Als ich vor ein paar Jahren Dienst im Schweizer Militär leistete, wurde ich von einem Kameraden im Waschraum inspiriert. Dieser hatte einen wesentlich kleineren, handlicheren und viel präziseren Haarschneider dabei als ich, mit welchem er sich mühelos nicht nur die Haare auf die gewünschte Länge trimmen konnte, sondern sich auch die Konturen des Bartes zurechtstutzen konnte. Ich musste mir also auch einen solchen Bartschneider kaufen und die Investition hat sich gelohnt.

Im Gegensatz zu meinem alten, noch über Kabel mit Strom versorgten Gerät, war der neue Bartschneider viel angenehmer zu nutzen. Vor allem aber war das Resultat viel besser:
Mein Bart war nicht nur gleichmässiger geschnitten, er weiste auch die gewünschte Kontur auf.

Zudem habe ich mich bei der Bartpflege auch wesentlich weniger oft verschnitten – immer wieder kürzer als geplant, was im schlimmsten Fall mit einer Nassrasur endete.

Einige Frauen sind ja der Meinung, dass rasierte Männer attraktiver seien. Eine Studie aus dem Jahre 2014 zeigte jedoch auf, dass insbesondere Bärtige unter Glattrasierten besonders sexy wirkten, wie der Spiegel Online berichtete.

Ob sexy oder nicht, ich liebe meinen Bart und würde ihn nicht so schnell wieder ablegen.

Ein verlockendes Angebot

Als ich, empfohlen von einem Freund, angefragt wurde, ob ich Lust hätte das Remington „Beard Kit“ zu testen, war ich sofort interessiert. Meinem Bart will ich ja nur das Beste gönnen und die Pflege, die nicht zu unterschätzen ist, soll ja auch Spass machen und möglichst effizient und effektiv von statten gehen.

Obwohl ich mit meinem bisherigen Bartschneider zufrieden bin – gut er ist etwas in die Jahre gekommen und die Performance hat etwas nachgelassen – konnte ich mir ein Upgrade durchaus vorstellen.

Während der Zeit in der ich auf den trendigen Bartschneider wartete, habe ich mir das Produktvideo angeschaut und mir gedacht, dass das ja ein echt tolles Gerät sein muss. Der stylische Hipster hatte ständig ein Lächeln im Gesicht, wie ihr im nachfolgenden Video selbst sehen könnt.

Zugegeben, ich dachte mir, dass ich mit einem solch langen Bart wohl eher wie ein Älpler, als wie ein Digital Marketing Consultant aussehen würde oder vielleicht wie ein Hipster jedoch ohne die hippe Montur. Anyway…

So liess ich mir nun denn eine Woche lang den Bart wachsen und wartete auf das „Beard Kit“. Nach Erhalt habe ich es natürlich gleich ausgepackt und mal geschaut, was in diesem Kit alles enthalten ist.

Im Lieferumfang enthalten sind:

  • Ein XL Kamm 20-35mm – für mich viel zu lange, da ich ja kein (Urban-)Älpler bin
  • Ein einstellbarer Kamm 1.5-18mm – genau was ich brauche
  • Mikro Kamm für exakte Einstellungen – für Dreitagebärte
  • Eine Bürste aus Wildschweinborsten – um die Borsten zu bürsten 😉
  • Eine Schere – um abstehende Härchen zu beseitigen
  • Ein Ladekabel – um den Bartschneider aufzuladen

Würde ich mir das Beard Kit kaufen?

Ja das würde ich. Und das sage ich jetzt nicht, weil ich dieses kostenlos testen durfte, sondern, weil es hält was es verspricht. Für jeden Barttyp (Dreitagebart, Vollbart und alles dazwischen) gibt es den richtigen Aufsteckkamm, der mittels Justierrad stufenweise mit dem Daumen verstellt werden kann. Die Bedienung ist kinderleicht und komfortabel.

Es ist mitunter genau dieses Einstellrad, das mich am meisten überzeugte. Bei meinem vorherigen Gerät musste ich die Länge durch das Verschieben des Kamms festlegen. Dabei kam es vor, dass man den Regler versehentlich um zwei statt um eine Einheit verstellte. Das Problem war, dass ich den Bart so ungewollt zu kurz schnitt. Eigentlich ist das nicht weiter tragisch, doch im Moment, in dem man die falsche Länge ansetzt und den Bart zu stark zurückschneidet, ist das sehr nervig. Das sollte mit dem Remington Beard Kit also nicht mehr passieren. Ich hoffe es zumindest.

Die Klingen schneiden die Barthaare mühelos und sauber und so werden auch einzelne Haare beim Trimmen nicht ausgerissen. Besonders nützlich ist auch der so genannte „Pop-Up Trimmer“, der durch einen leichten Knopfdruck aufgeklappt wird und mit dem man die Bartstellen zwischen Unterlippe und Kinn, sehr gut zurechtschneiden kann.

Pop-Up Trimmer

Fazit

Wer auf der Suche nach einem preiswerten Haarschneider inklusiv vielseitigem Zubehör ist, dem kann ich das Remington Beard Kit sehr empfehlen. Ich werde dieses jedenfalls weiterhin für die Bartpflege einsetzen.

Und wenn das Beard Kit noch nicht gestorben ist, dann trimmt, shaped und stylt es mich noch heute…

Aldo Gnocchi_Bild


About Aldo

Inhaber und Berater Gnocchi GmbH – Digital Marketing
Content Marketing und Social Media Experte. Early Adopter. Digital Transformator. Integrativ denkender Betriebswirtschafter (M.A. HSG) mit Agentur Background in (Digital) Marketing und Kommunikation.

 


Noch ein Schlusswort von mir:
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so interessiert einen Artikel über Bärte lesen würde. Aber Aldo hat das so spannend geschrieben, dass ich wirklich eine ganze Menge erfahren habe. Danke Aldo.

Männer – glaubt ihr, dass euch kein Bart steht?
Das dachten mein Mann und ich auch die letzten 15 Jahre. Bis zu diesen Ferien: Unser Gepäck kam nicht an. Somit auch nicht das Rasiergerät von meinem Mann. So kam es, dass mein Schatz einen 3-Tage Bart bekommen hat (hier der Beweis). Buh, ich fand das richtig sexy. Mag auch daran liegen, dass er bereits schön gebräunt war. Er war dann mein Robinson Crusoe <3
(Die drei Tage setzen sich so zusammen: 1 Tag Reise, 1 Tag warten auf Gepäck, 1 Tag Rasierverbot meinerseits).
Dann ist mir eingefallen, dass ich vor ein paar Jahren ein Board mit interessanten Menschen auf Pinterest angelegt habe (Board findet ihr hier). Ich musste nicht schlecht staunten als mir auffiel, dass ich da fast nur Männer mit einem 3+-Tage-Bart gepostet habe. Das war mir überhaupt nicht bewusst.

So, Mädels und alle, die auf Männer stehen:
Findet ihr bärtige Männer sexy?
Und wie ist das so beim Küssen (kratzen und so, ihr wisst schon… 😉

Eure
Justi

PS: Hier noch etwas musikalische Unterhaltung von Marc Broussard, dem bärtigen Sänger aus den Südstaaten: Er ist einer meiner Lieblingskünstler. Letztes Jahr habe ich ihn an der SEAT Music Session live gesehen und war grad hin und weg. Bei „Hurricane heart“ bekomme ich Gänsehaut…
Habe für euch eine Playlist auf Spotify angelegt. Voilà: