Am Sonntag war ich mit meinem Sohn (5) auf der Art Basel. Viel muss ich dazu nicht schreiben: Es war grossartig – was anders hatte ich auch nicht erwartet. Ein grosser Abenteuerspielplatz eben…
Ich könnte jeden Tag auf so einer Ausstellung verbringen und darüber schreiben. Es ist alles so wahnsinnig inspirierend.
Liebhaber von Modern Art dürfen die Art Basel nicht verpassen. Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei:

  • Ein Raum gebaut aus Pappkartons (Zhang Enli)
  • Musikinstrumente aus Waffen, welche selbst musiziert haben (Jesus Rafael Soto)
  • Ein riesiges Fahrradkunstwerk von Ai Weiwei
  • Ein Künstler, welcher in einer sich permanent drehenden Schüssel geschlafen hat (Julius von Bismarck)
  • Ein Raum mit lauter Porträts von nackten Menschen (Ryan McGinley) – irre spannend für ein Kleinkind, so nebenbei erwähnt!
  • Besonders toll: Die Möglichkeit, selbst zum Künstler zu werden. Eine Akt-Puppe stand bereit. Söhnchen hat da natürlich mitgemacht und ich war die Assistentin
  • Wunderbar war auch das Kunstwerk OPAVIVARA: Lauter Hängematten und in der Mitte konnte man sich Tee zubereiten. Hier ging es um Wiederverwendung
  • Sogar essbare Kunstwerke gab es: Ein Eis bestehend aus vier Farben, welche den Elementen „Fluss, Dreck, Rauch & verbranntes Holz“ entsprochen haben. Das letzte war effektiv nicht mehr geniessbar. Verständlich, dass der Kleine keinen eigenen Becher erhalten hat.

 

Das eine oder andere wollen wir jetzt zu Hause „nachbasteln“ – zum Beispiel eine Skulptur. Ganz begeistert war mein Sohn von einem Brunnen, welcher aus Aluminium hergestellt wurde. Das wäre jetzt ein cooles Projekt…

(M)ein eigenes Kunstwerk habe ich seit ein paar Jahren im Hinterkopf und sammle hierfür auch fleissig Material. Es wird jedoch noch etwas dauern, bis es soweit ist.

Art Basel 2015

Eigentlich wäre ich gerne noch ein zweites Mal gegangen, weil ich so vieles nicht gesehen habe. Dies, obwohl wir sechs Stunden da waren. Das war aber leider nicht möglich, da Sonntag der letzte Ausstellungstag war. Nächstes Jahr muss ich mir wieder Samstag und Sonntag reservieren.
Bereits vor 2 Jahren war ich mit Söhnchen unterwegs. Er fand es damals so toll, dass wir effektiv gleich zwei Mal gehen mussten (und der Kleine war damals drei Jahre alt!). Am zweiten Tag hatten wir jedoch auch die Miami Design Messe besucht. Ganz unten im Post findet ihr die drei Links zu der Ausstellung aus dem Jahr 2013.

In der Galerie-Vorschau stehen dann auch bei vielen Bildern die Künstlernamen. Ansonsten sind diese jeweils nach dem entsprechenden Bild zu finden.

Hier gibt es noch die drei Posts aus dem Jahr 2013:

Übrigens: Das Titelbild dieses Blogposts hat mein Kleiner geknipst 🙂