Anatole Taubman: Internationaler Schauspieler, welcher in etwa 80 Filmen mitgespielt hat, so zum Beispiel als Bösewicht bei James Band 007 oder in anderen millionenschweren Verfilmungen. Er ist UNICEF – und seit sieben Jahren auch SEAT Botschafter.
Phil Dankner: Pianist, musikalischer Direktor der SEAT Music Session und Moderator.
Im Rahmen des „Up Close & Personal“ – einem exklusiven SEAT-Anlass haben beide Männer aus dem Nähkästchen geplaudert. Untermalt wurde das Interview durch das musikalische Können von Phil Dankner, welcher amüsant durch den Abend führte und für Anatole und das Publikum den einen oder anderen Song spiele. Und sang. Das eine oder andere Lied mit so viel Emotionen, dass wahrscheinlich da und dort im Publikum ein Tränchen vergossen wurde.

Phil Dankner & Anatole Taubmann

Anatole & seine Lebensgeschichte
Anatoles Laufbahn ist so spannend, dass man gar nicht weiss, wo anfangen zu erzählen. Vom Kloster, in dem er gelebt hat und seine Matur abgeschlossen hat – oder über die Zeit, als er als junger Bursche die Musical-Welt in den USA erobern wollte. Wohlgemerkt in einem kleinen Dorf & in einem wunderbaren Baumkostüm. Aber wie man sieht, wuchs der Baum weiter und wurde grösser und verschaffte sich nach und nach Respekt in der Schauspielwelt. So bekam er sogar den Spitznamen „Toli“ von Tom Hanks – Anatole war ihm schlicht zu kompliziert. Dafür sind die Frauen geschmolzen, wenn er mit seiner wahnsinns-sexy-Stimme sagte „my name is Anaaaatooooooooool“.

Anatole & seine Modekarriere bei Vogue & Co.
… und dann erschien Kate Moss in der internationalen Modewelt und plötzlich waren Models mit prägnenten Gesichtern gefragt (also das war noch bevor die Frauen reihenweise umfielen). Und wie der Zufall es wollte, wurde Anatole von einer bekannten Modelagentur entdeckt und posierte in den darauf folgenden Jahren für das Cover von Vogue Men, lief für die bekanntesten Modedesigner oder spielte in Werbe-Spots mit. Da wäre Anatole wahrscheinlich am liebsten im Erdboden versunken, als Phil den einen oder anderen Spot gezeigt hat… aber lassen wird das, vielleicht findet ihr ja was, wenn ihr googelt. Das Internet ist nicht so die Welt von Anatole, für ihn alles Neuland, wie er es offen zugibt „Phil, hast du das auch in diesem Internet gefunden?“.

Anatole & die Schauspielerei
Doch auch in dieser Zeit war die Schauspielerei seine Leidenschaft. Das eine oder andere unabsichtlich kaputt gefahrene Auto (mit Schaltknüppel, versteht sich) tat dem keinen Abbruch. Hoffen wir, dass das seinem Automatik-SEAT-Leon nicht passieren wird. Anatole wird sicher auch nicht mehr freiwillig mit einem 20kg schweren Rucksack während des Filmdrehs durch die Gegend rennen wollen, wenn man auch den Fake-Rucksack, welcher mit Watte gefüllt ist, anziehen kann. So fliegt man dann auch nicht auf die Nase, wenn die Regie schon mit den Aufnahmen startet. Das sind Learnings, die ein Schauspieler machen muss.
Doch Anatole kann auch andere Rollen als Bad Boys oder Wikinger in riesigen Kostümen spielen.

Der neue Film „Nussknacker und Mausekönig“
Im Winter wird das Märchen „Nussknacker und Mausekönig“ gezeigt, in dem der talentierte Schweizer Schauspieler in einem wunderbaren Hochdeutsch einen Onkel spielt, der Märchen erzählt.
Dem Publikum wurden exklusive Szenen aus dem Film gezeigt und im Interview erzählt, wie das Filmemachen mit Kindern funktioniert, die nur 4 Stunden pro Tag arbeiten dürfen. Die Kleinen und Grossen dürfen sich somit schon auf einen neuen Film freuen. Weil Märchen zur Weihnachtszeit schauen ist einfach wunderbar.

 

Ein Geheimnis bleibt: Welches ist die wahre Stimmlage von Anatole – die tiefe sexy Stimme, mit der er beim Anlass gesprochen hat, oder die Stimme, mit der er bei James Bond mit seiner Film-Mama telefoniert hat?

Unten gibt’s noch die offizielle Pressemitteilung mit vielen interessanten Infos.

Weitere Artikel:

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Noch zwei persönliche Sachen: Auf Wikipedia hatte ich eben gesehen, dass Anatoles Eltern „teilweise“ auch als Polen stammen – dies hatte er nicht erwähnt. Sonst hätte ich mal geschaut, was er auf Polnisch sagen kann. Dieses Mal hatte ich leider keine Möglichkeit mit ihm zu sprechen – jedoch an der SEAT Music Session ganz kurz (siehe Foto).
Auch interessant: Meine Tochter hatte sich für eine Statistenrolle bei „Der Kreis“ beworben, wurde aber abgelehnt, da sie damals noch zu jung war – mit 10 so gross zu sein wie die 15-jährigen Mädchen hat nicht gereicht. Vielleicht gibt es ja mal eine andere Chance.

Cleo Higgins - Anatole Tauman - Justyna Grund

 

FOTOS: SEAT

Pressemitteilung
Rasanter Sprung vom 17. ins 19. Jahrhundert – Anatole Taubman derzeit in Sachsen-Anhalt _ Nach „Versailles“ nun Dreharbeiten zur ARD-Neuverfilmung des Märchenklassikers „Nussknacker und Mausekönig“

Soeben hat Anatole Taubman („James Bond – Ein Quantum Trost“, „Taken“, „Die Säulen der Erde“, „Die Päpstin“, „Operation Zucker“, „Akte Grüninger“, „Tatort – Im Schmerz geboren“, „Der Kreis“, u.a.) in Paris und Umgebung die Dreharbeiten zur ersten Staffel des aufwendigen Historiendramas „Versailles“ abgeschlossen, der neuen, hochkarätig produzierten, englischsprachigen TV-Serie um König Louis XIV, die ab 1668 spielt. In einer der Hauptrollen verkörpert er in der Serie um Macht, Intrigen, Verrat und Familie den undurchsichtigen ausgestoßenen Edelmann, dann Banditen und letztlich wieder zurück in die Gunst des Königs kommenden ‘Montcourt’. Ab Herbst 2015 wird die 10-teilige erste Staffel weltweit ausgestrahlt. Mitte April wird sie auf der weltweit größten TV-Messe MIPCOM in Cannes vorgestellt. Die von Canal+ in Auftrag gegebene und mit rund 30 Millionen Euro teuerste europäische TV-Serie ist eine Co-Produktion von Capa Drama, Zodiak und Incendo. Entwickelt und geschrieben wurde sie allerdings in Hollywood von Simon Mirren und David Wolstencroft.

Direkt von Versailles wagte Taubman den Sprung in ein völlig anderes Genre und neues Jahrhundert: In der Neuverfilmung des Märchens „Nussknacker und Mausekönig“ stellt er ‚Drosselmeier‘, den mysteriösen Patenonkel von Marie und Fritz, dar. In den weiteren Hauptrollen des Klassikers sind Mala Emde, Brigitte Hobmeier und Jürgen Tonkel zu sehen. Den Mausekönig verkörpert Joel Basman, die Zuckerfee Collien Ulmen-Fernandes, den Butler Schlagersänger Guildo Horn. Das Märchen, das im 19.Jahrhundert spielt, wird im Auftrag der ARD unter der Federführung des MDR in Koproduktion mit Radio Bremen von der Bremedia Produktion produziert. Regie führt Frank Stoye. „Nussknacker und Mausekönig“ wird 2015 im Weihnachtsprogramm der ARD ausgestrahlt.

Mit Spannung wird im Sommer 2015 der historische Fernsehfilm „Luis Trenker – der Schmale Grat der Wahrheit“ erwartet, mit Anatole Taubman als legendärer Hollywood-Agent und Produzent ‚Paul Kohner‘, von dem sich Trenker (dargestellt von Tobis Moretti) eine Filmkarriere in den USA erhoffte. Die politisch brisante Geschichte über die Südtiroler Bergsteigerlegende, die mit Leni Riefenstahl (dargestellt von Brigitte Hobmeier) liiert war, wurde vor einem Jahr von Wolfang Murnberger in Südtirol und München inszeniert. ARD und der ORF werden den Film zur Primetime ausstrahlen.

Ebenfalls im Sommer 2015 bringt FOX Studios mit Transporter Legacy den 4. Teil der populären, erfolgreichen Action-Blockbuster-Reihe „Transporter“, in die Kinos. Darin verkörpert Anatole Taubman ‚Stanislav Turgin‘, den bösen Russen und Buchhalter der russischen Mafia. Sein Gegenüber ist der neue Transporter ‚Frank Martin’, gespielt von Ed Skrein, der übrigens schon den Bruder von Anatole Taubman in „Northmen – A Viking Saga“ spielte“. Produziert wurde der 4. Teil wieder von Luc Besson, die Regie führte Camille Delamarre.

Und las but not least freut sich der Schweizer und Wahlberliner über den Preisregen für das hochbrisante Drama „Der Kreis“ (Regie: Stefan Haupt, Produzenten: Ivan Madeo, Urs Frey). Dieser erhielt inzwischen 11 Auszeichnungen, u.a. auf der 64. Berlinale 2014 den Berlinale Panorama Publikums-Preis und jüngst vier Awards auf dem Schweizer Filmpreis 2015, darunter für den Besten Film. In dem Kinofilm verkörpert Taubman den freien Journalisten und „Kreis“- Redakteur ‚Felix Schupp‘.

SEAT Leon CUPRA

Dieses Schmuckstück auf dem Rückweg entdeckt: SEAT Leon CUPRA in matt